Pop Rocky

Made in Bangladesh

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AMERICAN APPAREL ist ja relativ freizügig, wenn es um deren Werbekampagnen geht. Leicht bekleidete, junge Dinger in zweideutigen Posen, Porno-Sternchen, übertriebener Haarwuchs im Schambereich – dieser Tools bedient sich American Apparel um seine Ware an die junge Generation zu bekommen. Nun versucht der Konzern darauf aufmerksam zu machen, daß deren Waren Sweatshop free sind und in Amerika produziert werden. Und das mit dem Slogan „Made in Bangladesh“. Die Halbnackte auf dem Foto stammt aus Bangladesh, hatte konservative, muslimische Eltern, arbeitet aber seit ein paar Jahren für American Apparel in den Staaten. Und schon hagelt es wieder Kritik von allen Seiten: nackte Titten, eigene Mitarbeiter anstatt dem eigentlichen Produkt, und, und, und. Manchen Leuten ist es einfach langweilig und die müssen an jedem Scheiß rumnörgeln. Wer keine Titten sehen will soll weiterblättern.
Die Werbe-Idee an sich ist ja richtig gut, das muß man denen schon lassen und jetzt kommt auch kein „aber“. Daß diese Anzeige für Diskussionen sorgen wird, das haben die Macher hinter dieser Marketing-Strategie sicherlich miteingeplant. Und genau das ist der kostenlose Multiplikator für American Apparel – weltweite Aufmerksam für Umme. Das hat bisher immer funktioniert. Erst im letzten Jahr wurden deren Anzeigen in England verboten, weil die Models „unten ohne“ waren. Und? Die Aufmerksamkeit in den Medien war unbezahlbar. So geht Werbung.

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