Pop Rocky

ÜBRIGENS: FUCK YOU PULL & BEAR

PullBear

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 03.03.2014 war ich in Ihrer Niederlassung im hippen Berlin in der Tauentzienstraße am Kudamm – wäre ich mal lieber nach nebenan zum Forever 21 gegangen. Aber mal der Reihe nach: Ich habe bei Euch einen schönen Coca Cola-Sweater in einem tollen, verwaschenen rot entdeckt und dachte mir, daß ich bei knapp €25,- nicht viel falsch machen kann. Falsch gedacht.
Da Shoppen ja auch anstrengend sein kann habe ich mir im Hotel gleich das neu erworbene Teil übergezogen. Und dann der Schreck: mein schönes, weißes Spitzenlongsleeve (das ich darunter getragen habe) war komplett verfärbt. Ebenso meine Finger und meine Fingernägel. Alles in Coca Cola-Rot. Und zu allem Übel hat es auch noch meinen tollen, weißen COS Wollpullover erwischt. Fuck man! Also verbringe ich meine letzte Stunde in Berlin damit noch einmal zum Kudamm zurückzueilen um die Sache zu klären. Die nette Verkäuferin gab gleich zu, dass dieser Fall exakt bei diesem Pulli schon öfter vorgekommen sei, sie mich allerdings an die Shopleiterin verweisen müsse. Also kam die Dame mit den blondierten Haaren namens SHOPLEITERIN und meinte Sie könne den Pullover umtauschen – was Anderes hatte ich auch nicht erwartet. Ihr sei dieser Fall nicht bekannt; und ob ich mir sicher sei, dass das von dem Pullover käme!?! Muß ich erwähnen, daß ich den Coca Cola-Sweater in der einen und die verschmutzten Klamotten in der anderen Hand hatte? Witzigerweise hatte Frau SHOPLEITERIN von der einen Minute, in der sie meinen gekauften Sweater in der Hand hielt, auch einen roten Fleck an ihrem weißen Shirt – das ist die Macht der Gerechtigkeit!! Der Pullover wurde also umgetauscht und das soll es dann gewesen sein? Ich hatte schließlich 2 verschmutzte Kleidungsstücke in der Hand. Die Shopleiterin gab mir dann den Tipp, daß ich mir im Drogeriemarkt Tücher kaufen könnte, die man der Waschmaschine beilegen könnte und die dann den Schmutz aufsaugen. Geht’s noch? Ihr wisst, dass die Sweater abfärben, nehmt die Dinger nicht aus dem Programm (gibt’s auch im Online Shop zu kaufen) und lasst “geschädigte” Kunden mit den Folgeschäden alleine? Hier geht’s ja echt nicht um ein paar Euro für die Reinigung, sondern ums Prinzip. Also rief die Shopleiterin bei der Hauptzentrale in Hamburg an. Während des Gespräches meinte der Typ an der Kasse, daß die Pullis endlich mal aus dem Sortiment genommen werden müßten. Ende des Liedes: die Hauptzentrale würde sich bei mir melden. Man kann es auch umständlicher machen als es ist. Ein paar ehrliche Worte und ne Reinigung und die Sache wäre erledigt gewesen.
2 Tage später kam dann tatsächlich der Anruf mit der Bitte die verschmutzten Kleidungsstücke inklusive den Kaufbelegen (!) einzuschicken. What? Ich soll jetzt auch noch Päckchen packen, Porto bezahlen und irgendwelche Kaufbelege raussuchen, die ich eh nie aufhebe? Und das obwohl 3 Verkäuferinnen und die Shopleiterin die Verschmutzungen gesehen haben und dies bestätigen könnten? FUCK YOU! Glaubt Ihr nicht mal Euren eigenen Shopleiterinnen? Ja ok, kann ich verstehen, die hat ja auch gelogen als Sie gesagt hat, daß Ihr nicht bekannt sei, daß die Dinger abfärben. Der würde ich auch kein Wort glauben.
Liebes Pull & Bear-Team, Kundenzufriedenheit geht anders. Wenn man seine Klamotten in Billiglohnländern produzieren läßt, muß man davon ausgehen, daß die Qualität leidet. Da wäre eine Wareneingangskontrolle von Vorteil.
Und ein Lösungsvorschlag, bei dem ich keinen Aufwand habe, wäre angemessen.

Mit freundlichen Grüßen
Nadia H.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.